Wenn Sie zweimal täglich Zähne putzen, gewissenhaft Zahnseide benutzen und trotzdem bei jeder Kontrolluntersuchung Karies feststellen – dann ist dies möglicherweise der wichtigste Artikel, den Sie jemals lesen werden.
Sie sind nicht allein. Und Sie machen nichts falsch.
In zahnärztlichen Foren im Internet teilen Tausende von Erwachsenen dieselbe Frustration: „Mein Partner benutzt nie Zahnseide, isst ständig Zucker und hat perfekte Zähne. Ich hingegen mache alles richtig und verlasse jeden Zahnarzttermin mit neuen Kariesstellen.“
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Vielleicht haben Sie schon Hunderte von Euro für elektrische Zahnbürsten, Mundduschen, verschreibungspflichtiges Fluorid und jede erdenkliche „klinisch getestete“ Zahnpasta auf dem Markt ausgegeben. Vielleicht sagt Ihr Zahnarzt Ihnen immer wieder, Sie sollten „besser putzen“ oder „weniger Zucker essen“ – als ob Sie das nicht schon längst versucht hätten.
Eine Frau berichtete: „Ich habe alle Zahnpasten, Mundspülungen und Zahnseiden auf dem Markt ausprobiert. Nichts hilft. Ich bin vom vielen Probieren völlig erschöpft.“
Hier ist die Wahrheit, die Ihnen niemand sagt: Zähneputzen verhindert keine Karies. Es entfernt zwar einige der Bakterien, die Karies verursachen, aber bis Sie Ihre Zahnbürste in die Hand nehmen, ist der Schaden bereits angerichtet.